Therapiezeiten / Honorar / Kosten

Die Behandlungen finden grundsätzlich während der üblichen Praxisöffnungszeiten statt. Es stehen daher nur in begrenztem Umfang Termine für Werktätige nach deren Arbeitszeit zur Verfügung. Im Regelfall werden die Patientinnen und Patienten mit ihrem Arbeitgeber eine Regelung finden müssen, die es ihnen erlaubt, während der Arbeitszeit die Therapietermine aufzusuchen.

Psychotherapeutische Sitzungen dauern typischerweise in der Einzelbehandlung 50 min., in der Gruppenbehandlung 100 min. Falls Sie sich verspäten sollten, kann aus organisatorischen Gründen die Sitzung nicht verlängert werden. Die Sitzungen finden in regelmäßigen Abständen statt. Eine psychotherapeutische Behandlung beinhaltet einen oft tiefgreifenden Prozeß, der langfristig zu positiven Veränderungen führen soll. Um die Kontinuität dieses Prozesses zu ermöglichen, ist das regelmäßige Wahrnehmen der Sitzungen erforderlich.

Eine Medikation kann ergänzend zur Psychotherapie notwendig sein. Bei regelmäßiger ärztlicher (z.B. psychiatrischer oder hausärztlicher) Behandlung können gelegentliche Rücksprachen zwischen den behandelnden Ärzten und mir sinnvoll sein. Die gesamte psychotherapeutische Behandlung unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Außerhalb des ärztlichen oder psychotherapeutischen Rahmens werden keine Informationen an Außenstehende weitergegeben, es sei denn, Sie wünschen dies in Form einer schriftlichen Schweigepflichtentbindung.

Psychotherapie ist ein Verfahren, das einen psychischen Prozeß in Gang setzt. Die meisten Patienten möchten dabei ungestört sein. Daher ist es wünschenswert, wenn Sie erst zu Beginn Ihrer Sitzung in die Praxis kommen.

Mit Aufnahme der Psychotherapie erhalten Sie regelmäßige Termine. Bitte beachten Sie, dass diese Termine langfristig für Sie reserviert sind und nur aus zwingenden Gründen abgesagt werden können. Absagen Ihrerseits sollten so früh wie möglich, spätestens aber 4 Tage vor dem vereinbarten Termin erfolgen. Wenn Sie später absagen oder einen Termin unvorhergesehen nicht wahrnehmen können, wird  – sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann – ein Ausfallhonorar fällig, das unabhängig von dem Grund Ihrer Absage oder Ihres Fernbleibens von Ihnen selbst zu zahlen ist.

Um meine Planungsmöglichkeiten zu erhalten, behalte ich mir vor, die Therapie vorzeitig zu beenden, wenn Sie (auch mit Abmeldung, Ausnahme: Urlaub) mehr als drei der vereinbarten Termine nacheinander nicht wahrnehmen, wenn Sie sehr unregelmäßig zu den Sitzungen erscheinen oder wenn Sie ohne Abmeldung nicht zu Ihrem Termin kommen.

Bei Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen können vor Aufnahme einer psychotherapeutischen Behandlung bis zu fünf Vorgespräche (probatorische Sitzungen) auf Kosten der Krankenkasse geführt werden, um die Indikation für eine Psychotherapie zu überprüfen. Im Falle beiderseitigen Befürwortens der Psychotherapie wird bei Ihrer Krankenkasse ein Antrag auf Kostenzusage für die psychotherapeutische Behandlung gestellt.

Für privat Versicherte und nach Wahl freiwillig gesetzlich Versicherte gilt die Gebührenordnung der GOÄ. Es wird der 2,3fache Satz in Rechnung gestellt. In der Regel übernehmen die PKV bis zu drei, z.T. bis zu fünf probatorische Sitzungen. Das Antrags- bzw. Bewilligungsverfahren der privaten Versicherungen ist vielfach dem der gesetzlichen Versicherungen angeglichen. Wie viele Sitzungen in welchem Zeitraum übernommen werden, hängt von den Versicherungskonditionen und Ihrem Vertrag ab und ist bei Ihrer Versicherung zu erfragen. Ebenso sind die notwendigen Formulare anzufordern. Es ist ratsam, die notwendigen Informationen vor Therapiebeginn einzuholen, da Ihnen bereits stattgefundene therapeutische Leistungen in Rechnung gestellt und von Ihnen zu begleichen sind, auch wenn Ihre Versicherung nicht zahlt. Bezüglich der Rechnungsstellung arbeite ich mit der Privatärztlichen Verrechnungsstelle Limburg/Lahn GmbH (PVS) zusammen, die für mich die notwendigen Rechnungen erstellt.